Für die Veränderung in der katholischen Kirche!

Neuer Thesenanschlag nach 500 Jahren an weit über 1.000 Kirchenportalen!

Mit dem Thesenanschlag 2.0 an Dom- und Kirchentüren im gesamten Bundesgebiet weist die Reformbewegung Maria 2.0 auf die eklatanten Missstände in der katholischen Kirche hin und untermauert damit ihre Forderungen nach Reformen hin zu einer zukunftsfähigen Kirche.

Zeigen Sie digital mit Ihrem Portraitfoto Gesicht für Maria 2.0!

Immer mehr Menschen folgen den Forderungen von Maria 2.0. Gemeinsam dokumentieren wir, wie viele wir bereits sind. Auf unserer Fotowall haben auch Sie die Möglichkeit, den Forderungen der Initiative Ausdruck zu verleihen.

Aktuelles

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Das Schweigen der Bischöfe
Mit fassungslosem Entsetzen hat Maria 2.0 die Machtdemonstration der Bischöfe am Donnerstag zur Kenntnis genommen. In einer nicht namentlichen Abstimmung war eine kleine Gruppe Bischöfe in der Lage, die Unterstützung der Mehrheit aller Synodalen von 83 % (und 61 % der Bischöfe) zum Grundtext „Leben in gelingenden Beziehungen“ zunichtezumachen. Damit befinden 21 zölibatär lebende Männer, die sich neuen Erkenntnissen aus Exegese und Humanwissenschaften zu verweigern scheinen, über „Richtig“ oder „Falsch“ jeglicher Ausprägung von Sexualität und Partnerschaft. Das empfinden wir als klerikalen Machtmissbrauch. Bei der geheimen Abstimmung über den ersten Grundtext kommt die Haltung dieser Gruppe zu den so notwendigen Reformen der Sexualethik in der katholischen Kirche klar zum Ausdruck, zumal viele, die mit „Nein“ gestimmt haben, sich weder vor noch nach der Abstimmung deutlich zu ihrer Meinung positioniert haben.
Vor diesem Hintergrund hat auch das positive Abstimmungsergebnis der Gruppe der Bischöfe über den Grundlagentext „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ einen Beigeschmack. Die ernsthaften Bemühungen Bischof Bätzings, den Gesprächsprozess durch eine vorab orchestrierte Abstimmung innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz nicht abreißen zu lassen, schaffen das Desaster und den Vertrauensverlust vom Donnerstagabend auch nicht mehr aus der Welt und wirken auf uns wie bloße Schadensbegrenzung. Wir möchten die synodalen Laien ermutigen und bestärken, weiterhin für notwendige Reformen einzustehen und wichtige Ziele des synodalen Weges nicht um des Zusammenbleibens willen aufzugeben.
Unklar ist für uns, wie trotz positiver Abstimmung die Handlungstexte des Forums IV „Lehramtliche Neubewertung von Homosexualität“ bzw. „Grundordnung des kirchlichen Dienstes“ auf der Basis des abgelehnten Grundtextes zur Umsetzung kommen können. Wir fordern die Bischöfe, die mit „Ja“ gestimmt haben, auf, die Grundsätze der Handlungstexte umgehend und mit großer Intensität umzusetzen, auch wenn dadurch in den Bistümern ein Flickenteppich entsteht.
Um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, können wir uns zukünftig eine konstruktive Zusammenarbeit nur vorstellen, wenn die Bischöfe auf ihre Sperrminorität verzichten und so den Weg frei machen zu einem wirklich synodalen und vor allem angstfreien Umgang miteinander. Schwester Katharina Kluitmann hat das sehr treffend ausgedrückt: „Warum sollen wir bei den Bischöfen bleiben, wenn die Bischöfe nicht bei uns bleiben?“
Maria 2.0 wird sich weiterhin für Reformen einsetzen und diese – wo immer es möglich ist - mit umsetzen. Synodalität und Erneuerung der katholischen Kirche in Deutschland ist durch Texte allein nicht zu erreichen. Auch dieses wurde mehrfach in Frankfurt unterstrichen.
Wir hoffen, dass, trotz des Desasters am vergangenen Donnerstag, sich weiterhin Menschen für eine katholische Kirche einsetzen, die für die Gegenwart Relevanz hat und somit auch in Zukunft bestehen kann.
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Wenn ich meine Kirche, die Kirche Jesu , nicht so lieben würde, wäre es jetzt Zeit für den Austritt. Aber vielleicht noch besser ist es, statt aus-zu treten auf-treten und noch öfter zu predigen oder Wortgottesdienste zu feiern mit mir oder anderen Frauen am Altar. Wir werden weiterhin mutig auftreten und uns nicht mundtot machen lassen!

Ich finde, Schwester Kluitmann hat es nicht ganz treffend ausgedrückt. Folgerichtigerweise müsste es aus meiner Sicht heißen: "Warum sollten die Bischöfe bei uns bleiben, wenn sie in Wirklichkeit gar nicht bei uns sind?" Schwester Kluitmann spart die Möglichkeit aus, dass wir die Bischöfe aus ihren Ämtern entfernen

Das "fassungslose Entsetzen" über den Machtmissbrauch einer bischöflichen Minderheit kann ich gut verstehen. Umso mehr bewundere ich die große Geduld derer, die trotzdem weiterhin an Gespräch und Verhandlung interessiert sind. Vermutlich müsste man auch den Gehorsamsparagrafen im Kanonischen Recht ändern...

Man sollte über die Geschäftsordnung reden

In jeder Gesellschaft gibst die NEIN sagen. Normalerweise sind Leute mit gravierenden psychischen und sozialen Problemen. Diese Bischöfen sind schon bekannt für die Blödsinn was sich geben. Leider sie sind nicht wegzuräumen.

Kommt zu uns, in die evangelische Kirche.❤️

Es wird sich nichts ändern. Wäre nicht das katholische Gen so tief verwurzelt, wäre ich schon lange weg. Es ist nur noch enttäuschend

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Gemeinsam werden wir etwas verändern!

Chefredakteurin
Andrea Groß-Schulte

Damit Kirche eine Zukunft hat, muss sie geschlechtergerecht und aufrichtig sein.

Schön, dass Sie sich für unsere Zeitschrift Maria 2.0 interessieren. Corona bringt zurzeit vieles ins Stocken. Auch die Reformanstrengungen in der Kirche. Gleichzeitig steigen angesichts der Vorfälle rund um den Missbrauchsskandal unsere Enttäuschung, unser Frust und Zorn. So ist klar: Wir müssen mit unseren Protesten vor Ort und digital weitermachen, um Reformen durchzusetzen. Mit unserer Monatszeitschrift Maria 2.0 wollen wir Sie informieren und mit lhnen diskutieren. Wir berichten über aktuelle Themen, Aktionen und Proteste, die uns alle bewegen.

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